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Medienkonzept

(Weitergeleitet von Digitale Schule)

== Medienkonzept der

Ganztagsrealschule Odenthal ==

Stand Schuljahr 2018/19 (10.12.2018)

INHALT 


1. DIGITALE MEDIEN IN DER SCHULE3

2. DIE RAUMSITUATION DER GANZTAGSREALSCHULE ODENTHAL5

3. DAS MEDIENKONZEPT DER GANZTAGSREALSCHULE ODENTHAL6

3.1. Digitale Medien als Unterrichtsgegenstand6

3.2. Digitale Medien als fachbezogenes Arbeitsmittel7

3.3. Digitale Präsentationsmedien in Unterrichtsräumen8

3.4. Digitale Infrastruktur9

3.5. Datenschutz10

3.6. Online-Medien10

3.7. Medienkoordinator(r)12

3.8. Fortbildung12

3.9. Wartungskonzept12

4. DIGITALE MEDIEN IM FACHUNTERRICHT DER GANZTAGSREALSCHULE ODENTHAL, AUFGESCHLÜSSELT NACH DEM KOMPETENZRASTER DES MEDIENPASSES.NRW14

1. Digitale Medien in der Schule 


„Das Ziel eines schulumfassenden Medienkonzeptes ist es, Lernen mit Medien systematisch in Lernprozesse zu integrieren. Schülerinnen und Schüler erwerben so Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Herausforderungen in einer von Medien beeinflussten Welt gerecht zu werden.“1


Schaut man sich die von Medien beeinflusste Welt an, so ist diese durchdrungen von einer vom Beruf bis ins Private reichenden und sich rasend schnell ausbreitenden Digitalisierung. Die mit immer weniger Papier auskommende Datenverarbeitung, die leichte Zugänglichkeit von beliebigen Informationen und Medien über Internetplattformen, ihre Verlinkung, die mühelose Vervielfältigung und blitzschnelle Verteilung von Daten, ihre platzsparende und sichere „Lagerung“ und die Ergonomisierung von Arbeitsabläufen sind Entwicklungen mit ökonomischer und kultureller Auswirkung, die alle Lebensbereiche durchziehen. Aber es gibt auch die durch Social Media bedingten Massenphänomene, deren negative Ausprägungen sich in FakeNews, Verbreitung von Verschwörungstheorien, Wahlmanipulationen, ungehemmtem Sammeln von personenbezogenen Daten und deren Diebstahl zeigen.


Auch an Schule geht diese Entwicklung nicht vorbei. Sie muss in ihren Inhalten und Methoden auf die gesellschaftlichen Änderungen reagieren, und sie hat einiges aufzuholen.


Was den Unterricht betrifft, enthalten die Kernlehrpläne nahezu aller Fächer schon seit vielen Jahren Aussagen zur schulischen Behandlung „Neuer Medien“. Deren effiziente Umsetzung wurde in der Vergangenheit und Gegenwart nicht selten durch eine veraltete oder ungeeignete Ausstattung behindert sowie durch deren fehlende oder unzuverlässige technische Betreuung (trotz einer Festlegung aus dem Jahre 2004 mit klar abgegrenzten Zuständigkeiten zwischen Land und Schulträger, der aber Ausführungsbestimmungen und Qualitätsstandards fehlen, s.u.) aber auch durch fehlende fachliche und technische Fortbildung der Lehrer.


Um einem einheitlichen Standard an den Schulen näher zu kommen und alle Fächer ins Boot zu holen, hat das Bildungsministerium NRW den Medienpass NRW ins Leben gerufen (mittlerweile in der 2. Fassung von 2017), der die Medienerziehung in sechs Kompetenzbereiche untergliedert, für die alle Fachbereiche der Schule arbeitsteilig Unterrichtsreihen entwickeln sollen.2


Derzeit wird ein Erlass vorbereitet, nach der jede Schule bis 2021 ein fächerübergreifendes Konzept nach diesem Kompetenzrahmen entwickeln soll. Es besteht also Handlungs- und Investitionsbedarf, und zwar nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich auf der Grundlage von Evaluationen.


„Die Schulträger sind verpflichtet, die für einen ordnungsgemäßen Unterricht erforderlichen Schulanlagen, Gebäude, Einrichtungen und Lehrmittel bereitzustellen und zu unterhalten sowie das für die Schulverwaltung notwendige Personal und eine am allgemeinen Stand der Technik und Informationstechnologie orientierte Sachausstattung zur Verfügung zu stellen.“ ($79 des Schulgesetzes)3


Bereits die Vorgängerregierung in NRW verabschiedete das Programm „Gute Schule 2020“, nach der die Kommunen vom Land von 2017 bis 2020 insgesamt 2 Mrd. Euro erhalten, die zur Modernisierung, Sanierung und den Ausbau der baulichen und digitalen kommunalen Schulinfrastruktur verwendet werden sollen. Hierzu zählen beispielsweise Maßnahmen zur Instandsetzung von maroden Schulgebäuden oder Investitionen in die digitale Ausstattung der Schulen.

Odenthal stehen hierfür seit 2017 Mittel vom Land in Höhe von jährlich knapp 220.000 € zur Verfügung.4

2. Die Raumsituation der Ganztagsrealschule Odenthal 


Im Schuljahr 2018/19 hat die Ganztagsschule zum ersten Mal den vollständigen Regelbetrieb mit den Klassen 5-10 aufgenommen. Bis der Neubau fertig gestellt ist, der die Raumkapazitäten des Schulzentrums erweitert, ist ein Teil des Unterrichts in provisorische Container ausgelagert, die nahe des Sportplatzes platziert sind.


Ansonsten findet der Unterricht in Unterrichtsräumen statt, von denen ein Teil aus Fachräumen mit spezifischer Ausstattung (Naturwissenschaften, Musischer Bereich, Sport, Informatik) besteht, die zusammen mit dem Gymnasium genutzt werden, während universelle Unterrichtsräume des Schulzentrums zu einem Teil auf das Gymnasium und zum anderen Teil auf die Realschule zur alleinigen Nutzung aufgeteilt sind. An der Realschule werden letztere von den entsprechenden Fachlehrern individuell nach den Bedürfnissen ihres jeweiligen Fachs ausgestattet (Lehrerraumprinzip).


Diese Tatsache ist insofern von Bedeutung, als dass ein Teil der benutzten Räume hinsichtlich der Medienausstattung in Absprache mit dem Gymnasium organisiert wird, während über den anderen Teil der Räume die Realschule alleine entscheidet, was auch eine gesonderte haushaltstechnische Behandlung bedingt.


3. Das Medienkonzept der Ganztagsrealschule Odenthal 


Die Nutzung der digitalen Medienausstattung erfolgt auf sehr unterschiedliche Weise, die im Folgenden systematisiert werden soll.

Grundlage ist unter anderem die sehr hilfreiche Broschüre der Medienberatung NRW „Lernförderliche IT-Ausstattung für Schulen - Orientierungshilfe für Schulträger und Schulen in NRW“5 sowie das von der Realschule inhaltlich gefüllte Kompetenzraster des Medienpasses.NRW.


3.1. Digitale Medien als Unterrichtsgegenstand 


In den Jahrgangsstufen 5 und 6 enthält der Stundenplan der Realschule das Fach ITG (Informationstechnische Grundbildung), in dem fächerübergreifende Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden im Umgang mit den digitalen Medien des Schulnetzes, aber auch allgemeine Inhalte zur Medienkompetenzentwicklung.

Ab der Jahrgangsstufe 7 gibt es im Differenzierungsangebot für die Schüler u.a. Informatikunterricht als Neigungsfach.

Dieser Unterricht findet im Computerraum 911 (15 Arbeitsplätze) und 913 (30 Arbeitsplätze) statt, damit jedem Schüler der Lerngruppe ein Computer zur Verfügung steht.

An der Realschule liegt hier neben üblichen Themen des Fachs ein Schwerpunkt auf Inhalten der Bürokommunikation (Office365 und seinen Komponenten) und vernetztem Arbeiten.


Auch die übrigen Fachbereiche thematisieren digitale Medien im Unterricht, wobei das Kompetenzraster des Medienpasses einen ersten systematisierten Überblick bietet, inwieweit dies im Schuljahr 2018/19 bereits geschieht. Unter Punkt 4 dieses Medienkonzepts befinden sich die fachbezogenen Ergebnisse einer in diesem Schuljahr durchgeführten Erhebung.


Die Realschule verfolgt den Plan, eine Gruppe von SuS zu Medienscouts ausbilden zu lassen, die für Mitschüler als Ratgeber in IT-Fragen zur Seite stehen sollen (Peer-Education-Ansatz).

Die Landesanstalt für Medien (LfM) führt dieses Projekt seit 2012 gemeinsam mit Kreisen und kreisfreien Städten in ganz Nordrhein-Westfalen durch

Leider konnte das Projekt an der Realschule noch nicht verwirklicht werden, da wir seit mehreren Jahren auf die Einrichtung neuer Einstiegskurse warten.

Zum Zeitpunkt der letzten Einstiegskurse befand sich die Realschule noch in einem frühen Stand ihres Ausbaus.


3.2. Digitale Medien als fachbezogenes Arbeitsmittel 


Wenn im allgemeinen Fachunterricht (alle Fächer außer ITG und Informatik) digitale Medien als Arbeitsmittel genutzt werden, findet dies zurzeit in den Computerräumen 911-913 statt, was wegen der starken Frequentierung und der Blockierung durch ITG- und Informatikunterricht beider Schulen bedauerlicherweise nicht immer zeitnah gelingt. Wenn einer der Räume benötigt wird, kommt es oft vor, dass sie in der jeweiligen Stunde bereits belegt sind.


Ein typisches Problem besteht darin, dass die Hardware durch die ständig wechselnden Anwender einem hohen Verschleiß unterliegt. Die in den Computerräumen eingesetzten Bildschirme besitzen leider nur in einzelnen Fällen eine HD-Auflösung.

Auch ist die Softwarekonfiguration in einem solch großen Multiuser-Netzwerk aufwändig zu administrieren, was des häufigeren im Unterricht zu Fehlermeldungen und Zeitverzögerungen führt.


Im Schuljahr 2018/19 wurde ein Klassensatz iPads angeschafft, der fest in der Mensa stationiert und ebenfalls wie ein Computerraum über das Buchungssystem zugänglich gemacht werden soll.

Für die nähere Zukunft wären weitere mobile Geräte (z.B. iPads) als Übergangslösung wünschenswert (5-16 Geräte zum Mitnehmen in den Unterrichtsraum), sobald in allen Unterrichtsräumen WLAN zur Verfügung steht.


In einigen Fachräumen befinden sich zu Recherchezwecken ältere PCs, die den ganzen Schultag über eingeschaltet sind. Recherche im Unterricht ist sehr sinnvoll, eine Handvoll Tablets, die im Schrank eingeschlossen sind und bei Bedarf ausgegeben werden, wären aber flexibler und schneller nutzbar und würden viel Platz und Strom sparen. Auch wären in bestimmten Räumen funktionsfähige Drucker von Vorteil, und zwar solche, die drahtlos von den Tablets aus angesteuert werden können.


In der Zukunft geht es an Schulen wohl in Richtung „Bring Your Own Device“ (BYOD), was aber eine Breitbandanbindung ans Internet und eine leistungsfähige Glasfaser- und WLAN-Infrastruktur zwingend voraussetzt. Entsprechende Bedingungen sollten beim gegenwärtigen WLAN-Ausbau bereits geschaffen werden.

Zur Finanzierung der Geräte im 1:1-Verhältnis gibt es bereits Lösungsansätze wie z.B. die „Mobiles Lernen gGmbH“.7


3.3. Digitale Präsentationsmedien in Unterrichtsräumen 


Im Zuge der technologischen Entwicklung haben sich zunehmend digitale Präsentationsmedien durchgesetzt, die gegenüber Tafel und Kreide oder Flipcharts eine weitaus größere Flexibilität und Effizienz bieten. „Tafelbilder“ können pro Klasse abgespeichert und weiter verwendet werden, in projizierte Abbildungen oder Dokumente können mit Eingabestiften Markierungen und Bemerkungen hinzugefügt werden, Medien aller Art können adhoc von lokalen Servern oder aus dem Internet geladen und präsentiert werden, wobei die Audioausgabe direkt über eingebaute Lautsprecher zur Verfügung steht. Über Dokumentenkameras können Abbildungen aus Büchern oder chemische Reaktionen im naturwissenschaftlichen Unterricht auf großen Displays oder Projektionsflächen gezeigt und aufgezeichnet werden. Die fachlichen Einsatzmöglichkeiten sind enorm.


Derzeit befinden sich in einer Reihe von Unterrichtsräumen der Ganztagsrealschule Odenthal ältere digitale Tafeln der Firma Promethean (Bildschirme noch im 4:3 Seitenverhältnis, Single-VGA-Anschluss, Auflösung 1024x768) sowie neuere interaktive und passive Displays in HD-Qualität und mit Multi-HDMI-Anschlüssen. Weiterhin gibt es vier mobile Beamer, die im Sekretariat ausgeliehen werden können. Betrieben werden die Anzeigegeräte mit stationären PCs, die in der Schuldomäne eingebunden sind (Windows 7) sowie mit einigen Standalone-Laptops (Windows 10). Gegenüber digitalen Tafeln bieten große Displays große Vorteile hinsichtlich Bildqualität (Helligkeit, Auflösung und Farbe). Sie sind weniger fehleranfällig, wartungsfrei und kosten zumindest in passiver Ausführung deutlich weniger. Allerdings sind die Präferenzen in den einzelnen Räumen fachbedingt unterschiedlich.


In mehreren Unterrichtsräumen befinden sich LAN-Steckdosen, aber noch nicht überall. WLAN steht leider auch noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Drahtlose Übertragungstechniken mit Miracast und Airplay sind noch gar nicht vorhanden, werden aber nötig in Verbindung mit iPads oder anderen stiftbedienbaren Tablets.

Sinnvoll ist auch ein kleiner Bestand an leistungsfähigen portablen Bluetooth-Lautsprechern zur drahtlosen Audio-Wiedergabe von Mobilgeräten wie Tablets oder Smartphones.


Die feste Ausstattung von Unterrichtsräumen mit digitalen Präsentationsmedien ist aus Aufsichtsgründen nur denkbar in Fachräumen und in Räumen mit Lehrerraumprinzip, was wie schon gesagt bei der Realschule realisiert ist.


Die Ausstattung aller Lehrer mit eigenen Dienst-Laptops oder -Tablets, wie sie in anderen Branchen üblich ist, ist eine bereits lange bestehende Forderung, die hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft Realität wird.


3.4. Digitale Infrastruktur 


Die Vernetzung innerhalb der Ganztagsrealschule Odenthal befindet sich im Aufbau. Genaue technische und planerische Details können hier (noch) nicht dargestellt werden. Zu einer genauen Übersicht ist der Schulverwaltungsassistent Herr Leyhausen in der Lage.

In vielen, aber leider nicht allen Räumen befindet sich eine einfach aufgelegte LAN-Steckdose, leider sind auch viele Räume noch vom WLAN ausgeschlossen. Insbesondere im Turm 2 fehlen noch Leitungen.


Als Schulserver kommt „Logodidact 2“ zum Einsatz, der speziell für die Anforderungen eines Schulnetzwerks ausgelegt ist.8


Der Internetzugriff erfolgt derzeit mit einer Downstream-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/sek, was für ein ganzes Schulzentrum in der Zukunft nicht mehr ausreichen wird.


3.5. Datenschutz 


Neue Schüler der Realschule erhalten zusammen mit ihren Erziehungsberechtigten eine Datenschutzerklärung über die Verwendung der personenbezogenen Daten und ihre Eltern unterschreiben eine Einverständniserklärung.


Es besteht eine Auftragsdatenverwaltung mit personenbezogenen Inhalten mit der Firma Microsoft (Office 365), mit dem Web- und Mailhoster der Schuldomäne „rsodenthal.de“ (?) sowie mit dem Betreiber der Online-Plattform „presli.io“.


Weitere Details (z.B. zu bestehender Auftragsdatenverwaltung) können im Verfahrensverzeichnis der Schule eingesehen werden.


Der behördliche Datenschutzbeauftragte für Schulen im Rheinisch-Bergischen Kreis ist Herr Christoph Konkulewski-Redemann9.



3.6. Online-Medien 


Der Markt an Online-Medien, die sinnvoll von Schulen genutzt werden können oder speziell für Bildungszwecke gedacht sind, wächst rasant. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie stehen überall dort zur Verfügung, wo es Internet gibt, in der Schule und zu Hause, und zwar unmittelbar und rund um die Uhr.


Die Schulen in Odenthal können dank der kommunalen Beiträge an das Medienzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises auf die umfangreichen und mit entsprechenden Zugriffslizenzen ausgestatteten Video- und Audio-Medien von EDMOND.NRW zugreifen (Elektronische Distribution von Bildungsmedien on Demand der Medienzentren NRW, ein Online-Mediendienst in Nordrhein-Westfalen, der allgemein- und berufsbildende Schulen mit digitalen Medien für Unterrichtszwecke versorgt).10


Aktuelle Schulbücher nehmen Bezug auf Online-Materialien, erste multimediale und interaktive digitale Schulbücher stehen zur Verfügung (BioBook für Biologie11 und mBook für Geschichte12). Letztere sind aktuell an der Realschule in den entsprechenden Fachbereichen als zusätzliche Ressource in einer Probephase.


Eine große Zahl an YouTube-Filmen unterliegt der CreativeCommons-Lizenz und ist damit gemeinfrei nutzbar wie auch die umfangreichen Inhalte der Wikipedia.

Weitere nützliche Online-Applikationen sind Learning-Apps, Biparcours, Kahoot!, Padlet, eduPad, usw.


Als Groupware setzt die Realschule derzeit auf Exchange und SharePoint von Office 365, zum nächst möglichen Zeitpunkt soll aber auch das vom Land NRW speziell für Schulen entwickelte und sich derzeit in der Pilotphase befindliche Logineo beantragt werden. Der im Schulzentrum eingesetzte Logodidact-Schulserver bietet seit diesem Schuljahr die Möglichkeit, die digitalen Unterrichtsmaterialien in den Lehrer-Verzeichnisse über einen Clouddienst (NextCloud) mit dem häuslichen Computer zu synchronisieren. Weiterhin betreibt die Realschule eine eigene Schulhomepage, über die die Außenwelt allgemeine Informationen über das Schulleben erhält. Über die App ESIS werden Eltern per Mailingliste auf dem Mobilgerät mit aktuellen Informationen versorgt.

3.7. Medienkoordinator(r) 


Nach den Vorstellungen der Medienberatung NRW sollte es an jeder Schule eine geeignete Lehrperson geben, die als Medienkoordinator (mit Entlastung) die Rolle eines Mittlers zwischen den pädagogischen Bedürfnissen der Fachbereiche und der technischen Schulentwicklung übernimmt. Sie sollte als Vollmitglied des Kollegiums am besten über Barrieren in Unterrichtssituationen informiert sein und kann entweder selbst schulinterne Fortbildungen anbieten, externe organisieren oder weitere Verbesserungen der Ergonomie initiieren. Weiterhin kann sie die in regelmäßigen Zeitabständen notwendige Evaluation des aktuellen Medienkonzepts betreuen.13

Ein Medienkoordinator ist an der Realschule derzeit noch nicht bestimmt.


3.8. Fortbildung 


Neu an die Schule kommende LehrerInnen sollen eine kurze Einführungsbroschüre erhalten, in der die verschiedenen Nutzerkonten im Bereich der Schule und ihre Funktion erläutert sind. Diese Einführungsbroschüre ist noch in Arbeit.

Innerhalb des Kollegiums findet bereits jetzt ein Wissenstransfer zur Nutzung digitaler Medien statt, der künftig aber noch weiter geregelt und in freiwilligen Fortbildungen organisiert werden sollte. Auch externe Referenten können hinzugezogen werden. Mit der entsprechenden Planung ist u.a. die Steuergruppe und/oder der Medienkoordinator beauftragt.


3.9. Wartungskonzept 

Seit 2004 (als Broschüre 2008 aufgelegt) existiert eine Vereinbarung zwischen Land und Kommunen über die Lastenteilung bei der Ausstattung und Wartung der Schulen mit IT-Medien. Während der First-Level-Support normalerweise von damit beauftragten Lehrern durchgeführt wird, der nur kleinere technische Maßnahmen umfasst, wie z.B. Tonerkartuschen oder Tintenpatronen wechseln, Verlängerungskabel anschließen, die ordnungsgemäße Funktion überwachen, weitergehende Fehler melden, Verbesserungen planen und Benutzer verwalten obliegt den Schulträgern die Aufgabe, anspruchsvollere technische Einrichtungs-, Wartungs- und Reparaturmaßnahmen, die in den Bereich Second- und Third-Level-Support fallen, durchzuführen oder durchführen zu lassen.14


Im Schulzentrum Odenthal versieht derzeit ein vom Land finanzierter Schulverwaltungsassistent die Aufgaben des First-, Second- und Third-Level-Supports:


4. Digitale Medien im Fachunterricht der Ganztagsrealschule Odenthal, aufgeschlüsselt nach dem Kompetenzraster des Medienpasses.NRW